System Engineering

Andato entwickelt und generiert ganzheitliche, dynamische Simulationsmodelle zur Analyse, Evaluierung, Verifikation, Validierung und Optimierung komplexer verteilter Systeme und Prozesse. Hierbei kommt unsere Systementwicklungsmethode Simulation Driven Development und unsere leistungsstarke und flexible Modellierungs- und Simulationssoftware MSArchitect® zum Einsatz.

Moderne technische Systeme bestehen aus einer Vielzahl verteilter Komponenten und zeichnen sich durch architekturelle Komplexität, dynamische Interaktion und komplexe interdisziplinäre Funktionalität aus. Dies stellt Unternehmen vor enorme Herausforderungen bei der Entwicklung solcher Systeme. Hohe Markttransparenz und Innovationsdruck erfordern kurze Entwicklungszyklen und effiziente Prozesse unter Einhaltung von Qualität und Kosten. Andato begegnet diesen Herausforderungen mit innovativen Entwicklungsmethoden und dem konsequenten Einsatz ganzheitlicher, dynamischer Simulationsmodelle über den gesamten Entwicklungsprozess hinweg. Für unsere Kunden ergeben sich hierdurch beachtliche Vorteile:

  • Erhöhung des Systemverständnisses zur risikominimierten und beschleunigten Entscheidungsfindung
  • Erhöhung der Produktentwicklungssicherheit und Produktsicherheit
  • Erhöhung der Spezifikationsqualität und -geschwindigkeit
  • Erhöhung der Reaktionsfähigkeit auf Marktveränderungen
  • Erhöhung der Effizienz und Nachhaltigkeit des Ressourceneinsatzes bei gleichzeitiger Reduzierung des Ressourcenbedarfs
  • Erhöhung der Systemzuverlässigkeit und dadurch Absenkung der Ausfallkosten
  • Erhöhung der Kommunikationsqualität in Teams bei Diskussion von Systemeigenschaften

Unsere Simulationslösungen agieren als Teil der Geschäftslogik unter maßgeschneiderten, modernsten und mobilen Benutzeroberflächen. Die Verarbeitung großer Datenmengen bei unübertroffener Ausführungsgeschwindigkeit erlauben Entscheidungsfindungen in Echtzeit. Jede Simulationslösung ist hierbei Bestandteil einer integrierten, kundenspezifischen Unternehmenslösung. Der notwendige Abstraktionsgrad wird dabei durch den Zweck des Modells bestimmt, d.h. durch die zu untersuchenden Eigenschaften oder zu lösenden Probleme des Systems bzw. Prozesses. In Abhängigkeit vom Einsatzzweck können Simulationsmodelle auch automatisch mittels Data-, Process- und Decision-Mining generiert werden.

Anwendungsbereiche:

  • Telekommunikation, Netzwerke
  • Elektronik, Avionik, Fahrzeugtechnik
  • Verkehr, Transport, Telematik
  • Chip Design, System on Chip
  • Energie, Smart Grids
  • Produktion, Logistik, Lieferketten
  • Verkauf, Marketing
  • Geschäftsprozesse und -transformation

Der Einsatz unserer Simulationslösungen basiert im ersten Schritt auf einer Analyse des zu entwickelndes bzw. existierenden Systems oder Prozesses. Dies geschieht auf Grundlage vorhandener Spezifikationen und Modelle sowie im Rahmen von Workshops mit den jeweiligen Experten auf Kundenseite. In enger Zusammenarbeit mit dem Kunden entstehen erste ausführbare Spezifikationen, virtuelle modellbasierte Prototypen und optimierbare, ausführbare Prozessmodelle. Bereits in frühen Projektphasen zeigen sich greifbare Vorteile. Unsere Berater haben stets das Gesamtsystem im Fokus und sprechen durch Erfahrung aus verschiedenen Domänen die Sprache des Kunden. Als Experten für Systems Engineering verstehen sie sich als Bindeglied zwischen verschiedenen Abteilungen und unterschiedlichen Sichtweisen. Eine verbesserte abteilungsübergreifende Zusammenarbeit und ein verbessertes Systemverständnis sind die unmittelbare und frühe Folge unseres Ansatzes.

Die zu untersuchenden Systeme und Prozesse können noch vor der Anpassung des realen Systems hinsichtlich diverser Einsatzszenarien validiert und optimiert werden. Kritische Fehler, die insbesondere durch dynamische Kopplungseffekte zwischen Subsystemen hervorgerufen werden, können lokalisiert werden. Somit kann die Produktunsicherheit bereits in den frühen Entwurfsphasen drastisch gesenkt werden.

Zur weiteren Automatisierung des Entwurfsprozesses (wie bspw. eine automatische Validierung von Entwurfsentscheidungen, Struktur- und Parameter-Optimierung oder ein Versions-Management) integrieren wir das ausführbare Modell in ein sogenanntes ausführbares Entwurfsprozessmodell. Dieses besteht aus Sequenzen von Entwurfsschritten, um das Modell des zu entwerfenden Systems in formaler Art und Weise zu beeinflussen. Diese Methodik ist durch einen starken Einsatz ausführbarer Modelle bzw. Simulationen während des gesamten Entwurfsprozesses gekennzeichnet und wird daher als Simulation Driven Development bezeichnet.

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